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Winkelfehlsichtigkeit

Die Winkelfehlsichtigkeit (WF) betrifft die Stellung der Augen zueinander. Bei der WF schneiden sich die Fixierlinien beider Augen, wenn diese in Ruhestellung sind, nicht im angeblickten Objekt (z. B. Text). Bei der WF wird nach Betrag und Lage unterschieden.
Das Augenpaar versucht, diesen Fehlbetrag zu kompensieren. Dies erfolgt durch motorische und sensorische Fusion. Dadurch ist eine WF von außen nicht erkennbar. Ist die Abweichung größer, so können die Augenmuskeln die Fehlstellung nicht mehr ausgleichen und ein oder beide Augen schielen sichtbar.

Gemessen wird die WF nach der Mess- und Korrektions-methode nach Haase. Dafür ist ein spezielles Meßgerät (Polatest) notwendig.

Ziel ist es, bei bestehenden Anstrengungs- und Sehbeschwerden das Augensystem, entweder mit einer prismatischen Brillenkorrektion oder mit einem speziell zusammen gestellten Visualtraining, zu entlasten.

Mögliche Beschwerden:

  • Kopfschmerzen
  • Lichtempfindlichkeit
  • schlechtes räumliches Sehen
  • schnelles Ermüden beim Lesen